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2. August 2022, 18:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

Abbruch hat begonnen

Auf dem Doornkaatgelände fiel gestern das erste Gebäude

Bürgermeister Florian Eiben nahm mit Begeisterung im Führerhaus des Baggers Platz und stieß die erste Wand um. Foto: Heidi Janssen

Bürgermeister Florian Eiben nahm mit Begeisterung im Führerhaus des Baggers Platz und stieß die erste Wand um. Foto: Heidi Janssen ©

Norden Mit dem Abriss der ehemaligen Fahrzeughalle auf dem Doornkaatgelände haben gestern offiziell die Vorarbeiten für die Sanierung der Industriebrache begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Gebäude abgebrochen, um Platz zu schaffen für die Neugestaltung des Geländes.

Bürgermeister Florian Eiben ließ es sich nicht nehmen, zum Start der Arbeiten eine der Wände mit dem Bagger einzureißen, bevor ein Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma wieder den Joystick übernahm und in wenigen Stunden die Halle dem Boden gleichmachte.

In einem ersten Schritt werden Fahrzeughalle, Wasseraufbereitung sowie die Abfüll- und Packhalle abgerissen. Das Kühlwasserspeicherbecken ist bereits verschwunden. Weitere Abbruchmaßnahmen werden folgen. Dafür hatte der Rat der Stadt in der letzten Sitzung vor der Sommerpause grünes Licht gegeben. Insgesamt acht Gebäude sollen in einem zweiten Schritt abgerissen werden. Zuvor werden diese allerdings noch auf mögliche Schadstoffe untersucht.

Beim Bau und während des Betriebs der unterschiedlichen Gebäude wurden Stoffe verwendet, von denen man heute weiß, dass sie mit Schadstoffen belastet sind, wie asbesthaltige Dacheindeckungen oder Lacke, diese müssen nach dem Abriss fachgerecht entsorgt werden. Während der Vorbereitung auf die Abbrucharbeiten wurden die Immobilien entrümpelt. Ein kleiner Teil wurde während des Aktionstages zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft. Über die Jahre hat sich aber auch Müll angesammelt, der entsorgt werden musste. Insgesamt sei eine dreistellige Tonnenzahl an Abfällen auf der Deponie gelandet, berichtete gestern Daniel Lüllmann, Abteilungsleiter der Wessling GmbH in Bremen, die von der Stadt mit der Rückbaubegleitung beauftragt wurde.

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