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19. Januar 2021, 18:52 Uhr
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ca. 2min 32sec

Betrüger ergaunert fünfstelligen Betrag

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei erneut vor sogenannten „Phishing-Mails“. Foto: Bruns

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei erneut vor sogenannten „Phishing-Mails“. Foto: Bruns © Bruns ubr

Aurich/Wittmund – Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund warnt aus aktuellem Anlass erneut vor sogenannten „Phishing-Mails“. In der vergangenen Woche erhielt eine Frau aus dem Landkreis Wittmund eine solche E-Mail, die aussah, als sei sie von ihrer Hausbank gesendet worden. Über einen Link in der E-Mail wurde die Frau auf eine Internetseite mit Anweisungen geleitet. In dem Glauben, sie sei auf der Seite ihrer Bank unterwegs, gab sie die Zugangsdaten für ihr Online-Banking ein.

Wenige Tage später erhielt sie dann einen Anruf einer angeblichen Bankmitarbeiterin mit dem Hinweis, dass ihr Konto gehackt worden sei. Am Telefon wurde die Frau aufgefordert, mehrere TANs durchzugeben. Was das Opfer dabei nicht bemerkte: Mit jeder durchgegebenen TAN wurden vierstellige Beträge vom Konto abgebucht. Insgesamt erbeuteten die Betrüger so eine fünfstellige Summe. Nach dem Telefonat wurde die Frau misstrauisch und informierte ihre tatsächliche Hausbank. Als sie feststellte, dass sie an Betrüger geraten war, verständigte sie die Polizei und erstattete Anzeige.

Die Polizei gibt eine Reihe von Tipps zum Schutz vor der Betrugsmasche:

  • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden. Tragen Sie ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers.
  • Klicken Sie niemals auf den angegebenen Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen (ohne diese in die Adresszeile einzutippen).
  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (zum Beispiel Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.
  • Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien. Nutzen Sie Antivirenprogramme und Firewalls.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.
  • Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.
  • PIN und TANs sollten Sie nur dann eingeben, wenn eine gesicherte Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist. Eine sichere Verbindung erkennen Sie an dem https:// in der Adresszeile: Im Browserfenster erscheint ein kleines Icon oder in Form eines Vorhängeschlosses, das den jeweiligen Sicherheitsstatus symbolisiert („geschlossen“ bzw. „geöffnet“).
  • Nutzen Sie nur die offizielle Zugangssoftware Ihrer Bank.
  • Nutzen Sie Funktastaturen nur dann für das Online-Banking, wenn diese über eine eingebaute Verschlüsselung verfügen. Dies gilt auch für die Nutzung von Wireless-LAN (WLAN).
  • Achten Sie auf einen Grundschutz Ihrer Hard- und Software.

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