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16. Oktober 2020, 20:10 Uhr
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Corona: Fallzahlen im Landkreis Aurich gehen zurück

Aber: Der Landkreis bleibt über dem kritischen Grenzwert von 35.

Ein Virus mit DNA-Doppelhelix.

Ein Virus mit DNA-Doppelhelix. ©

Aurich – Der steile Aufwärtstrend der vergangenen Tage bei den Coronazahlen im Landkreis Aurich ist vorerst gebrochen. Am Freitag ging die Zahl der bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag um zwölf zurück. Aktuell sind im Landkreis 84 mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf einen Wert von 37,8.

Die Inzidenz ist eine Kennziffer, die das regional höchst unterschiedliche Infektionsgeschehen vergleichbar macht. Sie sagt aus, wie viele Menschen in einer Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner. Von der Inzidenz hängt ab, ob weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen werden. Bei einem Wert über 35 – wie aktuell in den Landkreisen Aurich und Leer –, gilt eine Teilnehmerbegrenzung bei Zusammenkünften und privaten Feiern von maximal 25 Personen. In Sälen, Dorfgemeinschaftshäusern oder anderen öffentlich zugänglichen Bereichen dürfen nun nur noch maximal 50 Personen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zusammenkommen, zuvor waren es 100 Personen. Infizieren sich innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner, drohen weitere Einschränkungen.

Am stärksten betroffen sind im Landkreis Aurich aktuell die Städte Norden und Aurich mit 24 und 20 Fällen. In den Samtgemeinden Hage und Südbrookmerland gibt es jeweils acht Fälle, in Ihlow sechs. In der Samtgemeinde Brookmerland haben sich fünf Menschen mit dem Virus infiziert. In Großheide gibt es vier Fälle. Die Krummhörn und Wiesmoor verzeichnen jeweils drei Infizierte. In Dornum und Großefehn gibt es jeweils eine bestätigte Infektion. Auf den Inseln Baltrum und Juist gibt es keinen nachgewiesenen Fall, auf Norderney einen. Auf dem Festland ist nur die Gemeinde Hinte ohne nachgewiesenen Fall.

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