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Erstellt:
11. August 2021, 11:48 Uhr
Lesedauer:
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Kinder finden Drogenspritze

Polizei gibt Warnung heraus

Die Polizei bittet Eltern, ihre Kinder für die Gefahren bei herumliegenden Injektionsspritzen zu sensibilisieren.

Die Polizei bittet Eltern, ihre Kinder für die Gefahren bei herumliegenden Injektionsspritzen zu sensibilisieren. © Tebben-Willgrubs teb

Norden – Die Polizei in Norden bittet Eltern darum, ihre Kinder für die Gefahren, die von offen herumliegenden Injektionsspritzen ausgehen, zu sensibilisieren. Der Grund: Am Wochenende hatten zwei Kinder in Norden in einem Gebüsch einen Rucksack gefunden, in dem sich unter anderem Utensilien für den Konsum von Drogen befanden. Wie ein Sprecher der Polizei auf KURIER-Nachfrage mitteilte, beobachtete ein Zeuge die Kinder beim Spielen mit den Gegenständen, zu denen auch eine Spritze gehörte. Er sprach die Kinder an und alarmierte die Polizei.

„Wir haben hier keine Großstadt-Verhältnisse und die Tasche wurde auch nicht in der Nähe eines Spielplatzes gefunden“, sagte der Polizeisprecher. „Trotzdem sollten Eltern ihre Kinder über die Gefahren aufklären.“ Injektionsspritzen können nicht nur ein allgemeines Verletzungsrisiko darstellen, sondern – bei einer entsprechenden Vorerkrankung des Nutzers – im schlimmsten Fall auch ansteckende Krankheiten durch eine Stichverletzung übertragen. Kinder, die eine solche Spritze finden, sollten diese nicht anfassen und sich an ihre Eltern wenden. Auch beim Fund von Taschen sollten Kinder laut Polizeisprecher vorsichtig sein und nicht achtlos hineingreifen. „Sie sollten ihre Eltern informieren. Diese sollten sich dann um alles Weitere kümmern und die Tasche gegebenenfalls bei der Polizei oder im Fundbüro abgeben.“

Laut Pressemitteilung der Polizei kommt es vereinzelt vor, dass Spritzen durch ihre Nutzer vorsätzlich oder fahrlässig unsachgemäß entsorgt und dadurch für andere Menschen zur Gefahr werden. Das bestätigt auch Tina Walther vom Fachdienst Umwelt und Verkehr der Stadt Norden: „Es gibt immer wieder vereinzelte Funde von Drogenutensilien an unterschiedlichen Orten. Ein örtlicher Schwerpunkt ist uns aber nicht bekannt.“ Insbesondere Spielplätze werden regelmäßig von Mitarbeitern der Stadt kontrolliert. „Wenn Bürger uns telefonisch den Fund gefährlicher Gegenstände wie Spritzen oder auch Glasscherben melden, wird an den betroffenen Stellen sogar noch häufiger kontrolliert“, erklärt Walther.

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