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21. März 2023, 14:04 Uhr
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„Twee Börgermester för een Hallelujah“

Lustspiel hat am 23. März im Schottjer Ellernhus Premiere

„Twee Börgermester för een Hallelujah“

upgant-schott - Am Donnerstag, 23. März, ist es endlich so weit – mit dreijähriger Verspätung: Um 20 Uhr hebt sich im Ellernhus am Oberdreescher Weg der Vorhang zu der Premiere von „Twee Börgermester för een Hallelujah“.

Das Lustspiel in drei Akten von Carsten Schreier in der plattdeutschen Fassung von Benita Brummert sollte ursprünglich bereits im März 2020 über die Bühne gehen, doch kurz vor dem Start machte Corona der Theatergruppe „Um d’ Dreih“ im Heimatverein einen dicken Strich durch alle Aufführungspläne.

In diesem Jahr kann endlich wieder Theater gespielt werden, doch das Virus spielt nach wie vor eine Rolle. „Corona hat noch einmal zugeschlagen“, teilte Bühnenleiterin Ilona Barkhoff kurz vor dem ursprünglich geplanten Start mit. Mehrere Darsteller erkrankten während der Proben an dem Virus und grippalen Infekten – zum Glück mit mildem Verlauf.

Die ambulante Krankenpflege Andreas Ubben GmbH spendierte der Theatergruppe Corona-Tests, wofür Ilona Barkhoff sehr dankbar ist. Kurz vor der Premiere am 18. März stellte es sich heraus, dass ein weiterer Darsteller an Corona erkrankt ist. Deshalb musste der Premieren-Termin erneut verschoben werden.

Als Ersatz für die ausgefallenen Termine wurden weitere Aufführungen am Sonntag, 26. März, um 15 Uhr und am Sonntag, 2. April, um 20 Uhr eingeplant. Karten dafür können bei Ilona Barkhoff unter der Telefonnummer 04934/2179900 umgebucht werden; sie ist auch für den Vorverkauf zuständig. Restkarten gibt es (unter Vorbehalt) an der Abendkasse.

Gespielt wird laut Plan auch am 24., 25., 28., 30. und 31. März sowie am 1. April; Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Die Vorstellungen am 24., 25.und 31. März sowie am 1. April sind bereits ausverkauft. Für die Premiere am 23. März gibt es noch Restkarten an der Abendkasse oder unter Telefon 04934/ 2179900.

Die Zuschauer erleben einen höchst turbulenten Tag im Leben von Bürgermeister Reiner, der von Volker Vienna gespielt wird: Weil ihn seine Frau Hilde (Kim Bünting) aus dem Haus geworfen hat, hat er in seinem Büro im Rathaus übernachtet.

Der Despot macht auch dem Hausmeister Klausi (Gerhard Dyhr) und seiner Sekretärin Regina (Saskia Barkhoff) das Leben schwer. Sie müssen ihm den trotteligen Postboten Tom (Imko Harms) und die ständig herumnörgelnde Tratschtante Paula (Ilona Barkhoff) vom Hals halten.

Ausgerechnet an diesem Tag hat sich der Bischof Josef von Josefsbach (Alfred Janssen) zur Einweihung des neuen Bürgermeister-Büros angemeldet. Bei den Vorbereitungen für den hohen Besuch fällt Reiner von der Leiter und in Ohnmacht.

Hilde und Regina nutzen die Gelegenheit, um sich an ihm zu rächen, und alle, die von ihnen eingeweiht wurden, machen mit: Als Reiner aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, tun sie so, als wenn er gestorben wäre.

Klausi nimmt seinen Platz am Bürgermeister-Schreibtisch ein, was er sich schon immer gewünscht hatte. Als erste Amtshandlung will er ein Paar trauen, das sich per Brief angemeldet hat. Stattdessen trifft der Bischof mit seiner Haushälterin (Erika Beninga) ein, und das Chaos nimmt seinen Lauf. Verzweifelt versucht Reiner, ins Leben zurückzukehren, was gar nicht so einfach ist. Dazu bedarf es eines Voodoo-Zaubers... Unterstützt werden die Schauspieler, die viel Text bewältigen müssen, von Stöönpahl (Souffleuse) Anna Schüler.

In den Pausen zwischen den drei Akten können sich die Theaterbesucher unter dem Ellernhus-Vordach mit einem Getränk und Pfefferbeißern stärken.

An den Sonntagnachmittagen werden in den Pausen Tee und selbst gebackener Kuchen angeboten.

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