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25. März 2021, 10:46 Uhr
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Zukünftig auch Impfungen in Norden

 Eine medizinische Fachangestellte setzt in einem Impfzentrum die Kanüle zur Impfung an.

Eine medizinische Fachangestellte setzt in einem Impfzentrum die Kanüle zur Impfung an. © dpa

Aurich/Norden – Der Landkreis Aurich baut seine derzeitigen Impfkapazitäten weiter aus. Zeitnah sollen dabei zwei Außenstellen des Impfzentrums eröffnet werden – eine in der Nähe von Norden und eine in Aurich-Sandhorst. Die Anzahl an mobilen Impfteams wird im gleichen Schritt deutlich erhöht.

Vor dem Hintergrund steigender Liefermengen der Impfstoffe gegen das Coronavirus stellt sich der Landkreis vorsorglich auf eine höhere Frequenz an täglichen Impfungen ein. Um die Impfmöglichkeiten perspektivisch zu steigern, werde man neben dem Impfzentrum in Georgsheil zusätzliche Impfstellen in Utlandshörn bei Norden und im Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum (EEZ) in Aurich einrichten. „Wir gehen in den kommenden Wochen und Monaten von deutlich höheren Impfstofflieferungen aus.

Um diese umgehend verimpfen zu können, erweitern wir unsere Leistungsfähigkeiten“, erläutert Kreisrat Sebastian Smolinski die Hintergründe. Derzeit werde man zwar keine weiteren eigenständigen Impfzentren eröffnen, durch die zusätzlichen Standorte könne man allerdings wesentlich mehr Termine anbieten. Zusätzlich sei so eine deutlich bessere Erreichbarkeit für alle Bürger des Landkreises gewährleistet.

Laut der aktuellen Planung sollen die Impfungen in den Außenstellen durch mobile Impfteams geleistet werden. Dafür werde man die Anzahl an Teams von bislang vier auf bis zu zehn erhöhen. Zunächst sollen die zwei Außenstellen nur an einzelnen Impftagen ihren Betrieb aufnehmen, allerdings könne man die Anzahl an Tagen sukzessive steigern. „Aktuell haben wir mit vielen Unwägbarkeiten in der Planung rund um die Impfungen zu kämpfen“, stellte der Erste Kreisrat Dr. Frank Puchert fest. „Verlässliche Aussagen über die zukünftige Entwicklung gibt es einfach nicht.“ Sollte aber irgendwann der Auftrag vom Land Niedersachsen kommen, ein zweites Impfzentrum in Betrieb zu nehmen, habe man durch die dann bereits bestehenden Außenstellen schon sehr gut vorgesorgt.

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