Enercon tauscht seine Führungsspitze aus

Von Stefan Bergmann

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So sieht die Zukunft bei Enercon aus: Selbsttragende Gondeln, hier eine erste Installation aus dem Jahr 2022.

Aurich Enercon tauscht seine Führung aus: Udo Bauer wird der neue CEO (Chief Executive Officer) des Auricher Windenergieanlagenherstellers. Dr. Jürgen Zeschky, bisheriger Chef und noch bis Ende des Jahres im Amt, wechselt in die Aloys-Wobben-Stiftung. Das gab Enercon jetzt bekannt.

„Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Zeschky für seinen persönlichen Einsatz in den vergangenen Jahren, mit dem er das Unternehmen in vielerlei Hinsicht nachhaltig positiv geprägt hat. Auch wenn das Ergebnis 2023 noch von Kriseneffekten belastet ist – die neuen Aufträge sind profitabel und es gibt einen klaren Weg zum Erfolg“, wird Enercon in einer Pressemitteilung zitiert.

Mit dem Wechsel in der CEO-Position gewährleiste man eine Kontinuität für Enercon, die für die Erreichung der gesteckten Ziele wesentlich ist, so Heiko Janssen, Vorstandsvorsitzender der Aloys-Wobben-Stiftung.

Bauer hatte zuvor als COO („Chief Operating Officer“, Leiter aller operativen Bereiche gearbeitet und die neue Unternehmensstrategie von Enercon in dieser Position mit erarbeitet. Ihm folgt Heiko Juritz nach. Er verantwortete zuvor die Bereich Global Procurement und Supply Line Management.

Auch wenn das Ergebnis 2023 noch von Kriseneffekten belastet gewesen sei – die neuen Aufträge seien profitabel und es gibt einen klaren Weg zum Erfolg. „Wir begrüßen es sehr, dass Dr. Zeschky Enercon in anderer Funktion weiterhin mitgestalten wird. Mit Udo Bauer haben wir einen erfahrenen und internationalen Manager für die Position des CEO gewonnen und ich freue mich, dass er zukünftig mit dem Enercon-Team diesen Weg zum Erfolg weiter verfolgen wird“, so Janssen.