„Holladihiti“ - Otto eröffnet neues Festspielhaus in Heimatstadt Emden
Nach jahrelangen Bauarbeiten ist in Emden das neue Festspielhaus am Wall fertig. Die Eröffnung übernimmt Komiker Otto als der Ehrenbürger der Stadt - und hat auch gleich einen Namensvorschlag für das Haus.
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Tim Kruithoff, Oberbürgermeister der Stadt Emden und Komödiant Otto Waalkes , halten den symbolischen Schlüssel für das Festspielhaus hoch. © dpa/Lars Penning
Emden Komiker Otto Waalkes hat in seiner Heimatstadt Emden das neues Festspielhaus eröffnet. Vor mehreren Hundert geladenen Gästen löste Otto zusammen mit Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff am Freitagabend per Knopfdruck einen Konfettiregen im Saal zur Eröffnung des neuen „Festspielhaus am Wall“ aus. Der Ehrenbürger der Stadt war als Taufpate geladen. „Deshalb müsste das Festspielhaus doch

Stolz mit Otto: Tim Kruithoff, Otto und die Kulturchefin der Stadt Emden, Kerstin Rogge-Mönchmeyer vor dem neuen Festspielhaus. © dpa/Lars Penning
Der klassische Gruß
Otto begrüßte die Emderinnen und Emder zuvor mit einem klassischen „Holladihiti“. Der 75-Jährige spielte Gitarre und sang unter anderem seinen Song „Friesenjung“: „Ich bin nur ein kleiner Friesenjung und ich wohne hinter’m Deich“.
Früher war es das Neue Theater
Das neue „Festspielhaus am Wall“ geht aus der Sanierung des ehemaligen Neuen Theaters hervor, die 2021 begonnen hatte. Das

Die Fassade vom Festspielhaus am Wall in Emden am Tag der Eröffnung. Nach einer mehrjährigen Umbauphase wird das Festspielhaus mit einem Programm aus Konzerten, Tanzaufführungen und Filmvorführungen eröffnet. © dpa/Lars Penning
Oberbürgermeister Kruithoff sagte, das neue Festspielhaus sei ein „kultureller Leuchtturm der Extraklasse“. In der rund 50 000 Einwohner zählenden Stadt gebe es eine große Sehnsucht nach dem neuen Haus, auch da es in der Stadt ein breites Kulturangebot gebe. „Hamburg hat die „Elphi“ und wir, wir eröffnen heute unsere „Delphi““, sagte der

Endlich neu, endlich repräsentativ: Blick in den großen Saal des Festspielhauses am Wall. © dpa/Lars Penning
Zeitplan und Kosten gerissen
Die Eröffnung des Gebäudes hatte sich zuletzt verzögert, auch die Kosten waren gestiegen. Zu den Investitionskosten machte die Stadt auf Nachfrage keine aktuellen Angaben. Früheren Angaben von 2023 zufolge beläuft sich die Gesamtsumme auf rund 4,7 Millionen Euro.