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19. Juli 2024, 09:53 Uhr

Marienhafer Handballer legen nach Aufstieg wieder los: „Wir müssen uns steigern“

Neuling TuRa startet heute in die Vorbereitung für eine schwierige Verbandsliga-Saison.

Lesedauer: ca. 2min 14sec
Heimstark. Mit diesem Pfund konnte TuRa beim souveränen Aufstieg wuchern. Foto: Nina Lehmann

Heimstark. Mit diesem Pfund konnte TuRa beim souveränen Aufstieg wuchern. Foto: Nina Lehmann © Lehmann leh

Marienhafe Knüppeln für den Klassenerhalt: Heute starten die Handballer des Aufsteigers TuRa Marienhafe in die intensive Vorbereitung auf die kommende Saison 2024/25. Dann werden sie in der Verbandsliga Nord komplettes Neuland betreten. Wenn die Spielzeit für die Brookmerlander am 7. September (Sonnabend) mit der Auswärtspartie bei der HSG Delmenhorst II startet, beginnt für sie eine harte Prüfung. „Wir müssen uns schon warm anziehen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir uns in allen Bereichen steigern und dafür ordentlich etwas tun“, betont der TuRa-Trainer Klaus Näckel.

Als Fünftplatzierte im engen Spitzenfeld der Landesliga West schaffen die Marienhafer, die zwischenzeitlich Titelchancen besaßen, vorzeitig die Qualifikation für den Verbleib im Spielbetrieb des Handballverbandes Niedersachsen/Bremen. In der Verbandsliga Nord werden sie ab September auf elf Kontrahenten treffen, die zuvor in der Verbandsliga Nordsee auf Punktejagd gingen oder selbst in ihren Landesliga-Staffeln zum Top-Feld gehörten. Näckel hatte seinem Kader einige Hausaufgaben mit in die Sommerpause gegeben, um sich individuell in Sachen Kondition und Athletik vorzubereiten. Wenn heute der Startschuss fällt, gibt es keine Schonzeit: „Es gibt kein Warm up, sondern es geht direkt in die Vollen“, unterstreicht der erfahrene Coach. Das große Saisonziel der Marienhafer heißt Liga-Verbleib. „Dafür müssen wir drei Mannschaften hinter uns lassen.“ Neben den zwei Regelabsteigern dürfte für den Drittletzten die Relegation anstehen.

Das Aushängeschild der Handball-Hochburg Marienhafe kann auf seinen bewährten Kader mit 16 Spielern bauen. Nach seiner schweren Schulterverletzung dürfte sich der Leistungsträger Menke Poppinga zurückmelden. Aus der eigenen Jugend – der TuRa-Talentschuppen ist seit Jahrzehnten das Fundament des hochrangigen Handballs in Marienhafe – stößt diesmal kein Spieler nach oben. Der langjährige Marienhafer Torhüter Ole Spinneker hat sich aus beruflichen Gründen verabschiedet. Für ihn kehrt Hendrik Haneburger aus der eigenen Reserve zurück ins Aufgebot der ersten Herrenmannschaft. Kurzfristig hat sich der Siebenmeter-Spezialist Tarek Redler verabschiedet.

Dreimal die Woche Training, Testspiele, Turniere, Trainingslager am Wochenende – Coach Näckel und Co-Trainer Hilko Schwitters haben zahlreiche Einheiten geplant. Schon zum Ende der vergangenen Saison hatte Näckel höheren Einsatz gefordert. Die Spieler gaben ihm ihre Zusage. Ihre Heimpremiere in der Verbandsliga Nord bestreiten sie am 14. September (Sonnabend) um 19.15 Uhr gegen die HSG Lilienthal/Grasberg. Womöglich wird dann wieder mit Haftmittel in der Kurt-Knippelmeyer-Halle gespielt. „Das Spiel wird schneller“, weiß Näckel. TuRa will auf allen Ebenen gerüstet sein. bup

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