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26. Dezember 2023, 15:19 Uhr

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Die Schirmherrin des 34. Brookmerland-Turniers ist schwer beeindruckt

Die KSB-Vorsitzende Anne Thonicke lobt in Marienhafe das Engagement der TuRa-Organisatoren

Lesedauer: ca. 2min 54sec
Volles Haus. Der Auftakt zum 34. GVO Brookmerland-Turnier hätte nicht besser verlaufen können. Die Kurt-Knippelmeyer-Halle war wieder rappelvoll. Fotos: Meret Edzards-Tschinke

Volles Haus. Der Auftakt zum 34. GVO Brookmerland-Turnier hätte nicht besser verlaufen können. Die Kurt-Knippelmeyer-Halle war wieder rappelvoll. Fotos: Meret Edzards-Tschinke © Edzards-Tschinke met

Es dauerte nur wenige Minuten nach dem Öffnen der Türen, da war die Kurt-Knippelmeyer-Halle am Sonnabend bereits gut besucht. Schon zum Anwurf der ersten Partie des 34. GVO Brookmerland-Turniers hatten zahlreiche Zuschauer ihre Plätze eingenommen und verfolgten das Geschehen auf dem Spielfeld. Gleich am ersten Turniertag erzielten die Hobby-Handballer mehr als 250 Tore. „Die Meisterschaften haben einen Auftakt nach Maß erlebt“, bilanzierte Turniersprecher Imko Swieter am Ende des längsten der sechs Turniertage. Neben vielen Toren freute sich das Publikum auch über mehrere Showauftritte.

Bevor jedoch der erste Ball ins Tor flog, präsentierten die jungen Handballerinnen von TuRa Marienhafes D-Jugend eine einstudierte Choreografie und sorgten so für gute Stimmung auf den Rängen. Im Auftaktspiel unterlagen die „Gummy Bears“ zwar mit 0:6 den körperlich überlegenen Jungs der „Young Pirates“, den Spaß ließ sich das Team dennoch nicht nehmen. Den ersten Treffer des Turniers markierte Sören Lübbers.

Dass in der Marienhafer Sporthalle Nichthandballer aufeinandertreffen und nicht der Sieg an erster Stelle steht, zeigte eine turniertypische Szene im Spiel zwischen „GegenGegenGegen“ und „SC Koppinnacken“. Angriffsspieler Henning Murra erklärte seinem Gegenspieler des SC, wo dieser bei einem Freiwurf stehen muss, um die eigene Abwehrreihe zu schließen. Murra hätte den Fehler im Stellungsspiel auch für sich nutzen können, tat dies aber nicht. „Das sind die kleinen Geschichten, die man abseits des Feldes gar nicht mitbekommt, die aber unsere Gemeinschaft ausmachen“, berichtete Swieter, der zufällig Zeuge der Situation wurde.

Nach vielen Jahren war es dann endlich wieder einmal eine Frau, die die Schirmherrschaft für die 34. Turnierausgabe übernommen hatte. Anne Thonicke, Vorsitzende des Kreissportbundes Aurich, eröffnete am Sonnabend die Meisterschaften und zeigte sich begeistert: „Was ihr hier auf die Beine stellt, ist großartig“, schwärmte sie. Sie selbst komme zwar vom Tischtennis, fühle sich beim Handball aber auf Anhieb wohl. Anne Thonicke wünschte dem Turnier einen erfolgreichen Verlauf. Unter den Augen der Schirmdame bestritt das „Team Jamaica“ nach jahrelanger Abwesenheit das Comeback beim B-Turnier. Deutlich mit 11:3 setzte sich „Jamaica“ gegen „Bis einer weint“ durch.

In Trainingsanzügen der 1980er-Jahre bestritt die „Retro Bande“ ihre Partie gegen „1. HC Adilette“. Bevor es jedoch losging, stellte die „Retro Bande“ ihre Tanzfähigkeiten unter Beweis und zeigte den Macarena-Tanz, was das Publikum mit lautem Applaus belohnte. Im Spiel der Gruppe AA (bis 14 Jahre) setzte sich dann der „HC Adilette“ mit 10:4 durch.

Eine deutliche Angelegenheit war auch das erste Spiel der Gruppe C. „Irgendein Team“ unterlag „Verdacht up all vörnanne wech“ mit 1:8. Mit Spannung war zuvor der Showauftritt von „Verdacht“ erwartet worden. Das Team präsentierte eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Reise durch unterschiedliche Musikgenres und ließ Musikgrößen wie Modern Talking, Vater Abraham, Hannes Flessner, Snoop Dogg und auch Freddie Mercury in Marienhafe auftreten. Als Andreas Hoofdmann dann im Stil der US-amerikanischen Sängerin Miley Cyrus auf einer Kugel durch die Luft schwang, kannte der Jubel keine Grenzen.

Spannend ging es auch im Aufeinandertreffen der A-Jugendfußballer des FC Norden und des Süderneulander SV zu. In einer spannenden Partie setzten sich „Die Engsten“ (FC Norden) mit 4:2 gegen „Ajax Dauerstramm“ (SSV) durch. Die Fußballer bewiesen in der zwölfminütigen Spielzeit, dass sie nicht nur mit dem Ball am Fuß gut umgehen können.

Fortgesetzt wurde die 34. Ausgabe des Kultturniers am gestrigen zweiten Feiertag. 18 Partien standen zum Ausklang des Weihnachtsfestes auf dem Spielplan. Erneut lockte das bunte Treiben zahlreiche Zuschauer nach Marienhafe. Bereits heute werden die Meisterschaften mit der Begegnung zwischen „Gummy Bear“ und „Jack Sparrow’s Töchter 1“ um 15 Uhr fortgesetzt. Alle Spielpaarungen, Ergebnisse und Tabellen sind auf der Turnierhomepage zu finden (www.b-turnier.de).

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