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14. Mai 2024, 09:00 Uhr

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Geschenke als Anerkennung - doch hilft das den Pflegenden?

Ärzte vollbringen die tollen Leistungen, Pflegerinnen und Pfleger fliegen meist unter dem Radar. Bestenfalls kriegen sie Mitleid, während der Corona-Zeit auch mal Applaus. Reicht das? Nein.

Lesedauer: ca. 2min 09sec
Die Pflegekräfte des Klinikums Emden erhielten am „Tag der Pflege“ Präsente von Pflegedirektor Oliver Bungenstock (links) und Oberbürgermeister Tim Kruithoff (Mitte). Auf dem Bild: Mitarbeiter der Station B52.

Die Pflegekräfte des Klinikums Emden erhielten am „Tag der Pflege“ Präsente von Pflegedirektor Oliver Bungenstock (links) und Oberbürgermeister Tim Kruithoff (Mitte). Auf dem Bild: Mitarbeiter der Station B52. © Kliniken Aurich/Emden/Norden

Emden/Aurich/Norden Während der Corona-Pandemie wurde immerhin für sie geklatscht, etwas später gab es Lohnerhöhungen – doch noch immer stehen Pflegekräfte tagtäglich vor zahlreichen Herausforderungen: Patientenbetreuung, Angehörigenunterstützung und Dokumentationspflichten. Ihr Einsatz wird jedes Jahr am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, gewürdigt.

„Herzlicher Dank“

„Dieser Tag ist für uns auch ein sehr guter Anlass, einen herzlichen Dank für die Leistung der Pflegekräfte auszusprechen“, sagt Oliver Bungenstock, Pflegedirektor in den Kliniken Aurich, Emden und Norden. Gemeinsam mit dem Krankenhausdirektor der UEK Aurich, Heiko Goldenstein, und der stellvertretenden Pflegedirektorin Sonja Abbas hat er am Wochenende Landrat Olaf Meinen und Oberbürgermeister Tim Kruithoff begleitet, um Präsente auf den Stationen zu verteilen.

Florence Nightingale ist die Ikone der Pflege

Der Internationale Tag der Pflege erinnert an Florence Nightingales Einfluss auf die Pflegeprofession und wurde 1965 vom International Council of Nurses ins Leben gerufen. Nightingale revolutionierte die Pflege während des Krimkrieges und gründete die erste Pflegeschule. Diese legte den Grundstein für die Professionalisierung des Berufs, der im Laufe der Zeit standardisiert und akademisiert wurde.

In den Kliniken Aurich, Emden und Norden sind Pflegekräfte die größte Berufsgruppe. Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen wie OP, Zentrale Notaufnahme, Zentralsterilisation oder auf den Stationen und in den Ambulanzen. Unterstützt werden sie von derzeit 122 Pflegeschüler, die in der klinikeigenen Pflegeschule ausgebildet werden. Die Ausbildung zur Pflegefachkraft ist anspruchsvoll und umfasst 5000 Stunden theoretischen und praktischen Unterrichts.

Die Akademisierung der Pflege ist auf dem Vormarsch

Seit einigen Jahren erhalten angehende Pflegekräfte eine umfassende, generalistische Ausbildung. Damit können sie Menschen jeden Alters in allen Versorgungsbereichen pflegen. Zudem haben junge Menschen die Möglichkeit, ein Pflegestudium zu absolvieren, in das der Ausbildungsabschluss integriert ist. Auch in den Kliniken Aurich, Emden und Norden werden akademisierte Pflegekräfte vermehrt als Pflegeexperten eingesetz.

„Unsere Pflegekräfte arbeiten eigenständig und im Team mit Ärzten und Therapeuten sowie anderen Fachkräften. Viele haben spezifische Weiterbildungen absolviert und so zusätzliche Kompetenzen erworben“, berichtet Pflegedirektor Bungenstock. „Neben ihrer fachlichen Expertise bringen Pflegekräfte außerdem sehr viel menschliche Nähe in den Klinikalltag ein.“

„Die hohe Professionalisierung im Pflegebereich sowie modernste Medizintechnik stellen hohe Anforderungen an die Mitarbeiter, machen den Beruf der Pflegekraft aber zugleich sehr abwechslungsreich“, ergänzt Dirk Balster, Geschäftsführer der drei Kliniken.

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