Norder räumen ihre Stadt auf
Einen Monat lang haben Norder Bürgerinnen und Bürger den Müll von den Straßen aufgehoben. Wir haben die Bilder, die ihre tolle Arbeit dokumentieren.
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Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken zogen in ganz Norden Menschen los, um die Straßen zu reinigen. Darunter die Judo-Kampfgemeinschaft. © Foto: privat
Norden Unter dem Motto „Saubere Landschaft – saubere Stadt“ waren im März in Norden die unterschiedlichsten Gruppen unterwegs, um Müll aufzuheben. Auf den Haupt- und Nebenstraßen, im Zentrum und den Vororten, wochentags und an den Wochenenden füllten Kindern und Erwachsene zahlreiche Müllsäcke. Neben Zigarettenkippen, Taschentüchern oder Verpackungen wurden zuweilen Abflussrohre oder Fahrräder gefunden. Auch Reste von Wahlplakaten mussten gesammelt werden.
Die Aktion hat ihre Wurzeln im Jahr 2000, als die Stadt erstmals den Umwelttag veranstaltete. Damals machten 100 Menschen mit, in diesem Jahr waren es nach vorläufigen Zahlen 3525.
Der Imkerverein ging auf die Entlastungsstraße Im Horst, die es laut Vereinsmitgliedern „bitter nötig“ hatte. Auch das ehemalige Doornkaatgelände erwies sich als Müllhalde. Die Boßelstrecke des KBV „Up Bock lang“ in Utlandshörn hatte hingegen nur mit geringen Verschmutzungen zu kämpfen. Vereinsmitglieder aus der Boßel- und der Radfahrer-Sparte freuten sich: In diesem Jahr gab es kein größeres Müllaufkommen, auch, weil die Sportler bei ihren Trainingsstunden auf die Sauberkeit der Straßenränder achten. Dass Sauberkeit nicht nur an solchen Einzelgruppen hängt, betonte auch der Verein zur Erhaltung des Moortiefs. 26 Fleißige sammelten zwar an einem separaten Tag, bedankten sich aber bei den Schülerinnen und Schülern der Schule am Moortief, die im Vorfeld bereits für Ordnung gesorgt hatten. Der KURIER bedankt sich derweil für die vielen schönen Fotos.
Fotostrecke
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Müllaktion dürfen sich übrigens nicht nur über eine schönere Stadt freuen, sondern auch über eine Vier-Stunden-Eintrittkarte fürs Ocean Wave. Eine kleine Belohnung, die für niemanden Grund zum Sammeln, aber eine schöne Geste war.